Gerade hat wieder die Dame aus Manila angerufen. Sie wollte mich unbedingt dazu bringen, dass ich einem Investmentplan zustimme. Die Firma nennt sich Talbot Reese und scheint bevorzugt neu gegründete Firmen anzusprechen um ihnen Venture Capital Verträge zu verkaufen. Ich hab ihr gesagt das ich von solchen Sachen nit wirklich Ahnung habe und das unsere Firma keinerlei Interesse daran hat. Daraufhin versuchte sie mir persönlich das selbe Angebot zu machen. Ich hab danken abgelehnt. Nun weiss ich aber wenigstens, dass Damen aus Manila auch höflich beleidigt sein können. Sie dankte mir noch herzlich für meine geopferte Zeit bevor sie den Telefonhöhrer aufknallte.
an der Wand. Heute hab ich mehr oder weniger am eigenen Leib erfahren, warum es in Aufzügen von Firmen meist einen Spiegel gibt. Als ich heute aufstand und im Bad in den Spiegel schaute, winkte mir fröhlich ein dicker fetter Pickel zu, der sich mitten auf meiner Stirn breit gemacht hatte. Beherzt und ohne weiter nachzudenken setzte ich den Daumen-Zeigefinger-Griff an und machte kurzen Prozess. Doch hinterhältig wie er war, öffnete er noch unter seinen letzten Atemzügen einen kleinen Kanal zu einem Blutgefäss, und schon war da kein Pickel mehr, sondern eine Stelle wo sich langsam ein Bluttropfen bildete. Da ich noch Zeit hatte, nahm ich etwas Rasierwasser, trug es auf und pappte anschließend ein Stück Toilettenpapier auf die Stelle. Anschließend machte ich mich in Ruhe fertig, aß noch etwas und ging dann los zur Arbeit. Ok, die Leute haben alle ein wenig seltsam geschaut heute auf dem Weg, aber wirklich irritiert hat mich das nicht. Erst im Firmenfahrstuhl durfte ich dank Spiegel feststellen, dass ich (natürlich) das Stück Toilettenpapier immer noch mittig auf der Stirn spazieren trug. Darum hat der Busfahrer heute Morgen also so fröhlich gewirkt...