Im Winter...
am frühen Morgen mit der BVG fahren ist manchmal einfach unheimlich. Im Sommer sieht man schon Morgens meist fröhliche Gesichter. Die Leute reden miteinander und schauen sich gegenseitig an. Doch im Winter steht man in der Bahn, und alles ist still. Keiner schaut dem anderen ins Gesicht. An der Haltestelle wo man von der Straßenbahn zur S-Bahn wechseln kann, steigen die meisten aus. 50 bis 60 Menschen schlurfen schweigend die Treppen runter. Die einzigen Geräusche die man hört ist das Schlurfen der Schritte, dass Knirschen vom Kies und ein Stück entfernt den Verkehr. Die graue gesichtslose Masse schiebt sich die Treppen runter, versucht dicht zusammenzubleiben und sich doch nicht zu berühren. Kein Wort fällt, nur ab und an ein kurzes Husten...nur nicht mehr Lärm machen als nötig.
Ich fühle mich wohl in dieser Anonymität. Ein Teil der Masse sein. Einfach treiben lassen um dort hinzukommen wo andere Gesichter genauso ausdruckslos schauen. Ich mag die Gesichter nicht, ohne Gefühl und Leer. Aber ich mag die Anonymität die sie austrahlen. Geborgen in der Leere. Großstadtkind.
Zur Zeit ist auf Arbeit nicht wirklich viel los. Man könnte es auch Ruhe vor dem Sturm nennen. Ab nächstes Jahr haben wir einen Großauftrag, wo sich niemand sicher ist ob wir ihn auch wirklich bewältigen können. Wir planen, schreiben lange Listen, stellen Fahrwege auf und entwickeln Konzepte. Mitarbeiter werden eingeteilt und zugewiesen. Mein Papiermonster wird gefüttert und dann wieder klein um kurz darauf wieder gefüttert zu werden. Heute ist es klein und hoffentlich bleibt das auch noch so.
Ich fühle mich wohl in dieser Anonymität. Ein Teil der Masse sein. Einfach treiben lassen um dort hinzukommen wo andere Gesichter genauso ausdruckslos schauen. Ich mag die Gesichter nicht, ohne Gefühl und Leer. Aber ich mag die Anonymität die sie austrahlen. Geborgen in der Leere. Großstadtkind.
Zur Zeit ist auf Arbeit nicht wirklich viel los. Man könnte es auch Ruhe vor dem Sturm nennen. Ab nächstes Jahr haben wir einen Großauftrag, wo sich niemand sicher ist ob wir ihn auch wirklich bewältigen können. Wir planen, schreiben lange Listen, stellen Fahrwege auf und entwickeln Konzepte. Mitarbeiter werden eingeteilt und zugewiesen. Mein Papiermonster wird gefüttert und dann wieder klein um kurz darauf wieder gefüttert zu werden. Heute ist es klein und hoffentlich bleibt das auch noch so.
Legatus - 29. Nov, 07:31